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Von Mainmündung bis Donau genau 50 Schleusen, alle im 11-km-Takt bei 550 km. Sind eigentlich auf dem Main recht harmlos. Nur zwischen Bamberg und Nürnberg keine Schwimmpoller bei größerem Hub und erheblichem Wasserstrom von unten entlang der Mauer. Notfalls einfach losmachen und am Ende der Schleusung wieder an die Mauer bis Großschifffahrt ausgefahren ist. Keine Angst, das Boot liegt losgemacht in der Mitte der Schleuse ganz ruhig. Dann ist Zeit genug, bis das Tor öffnet. Forchheim und Nürnberg konventionell.
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#12
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Und noch was: Ich weiß nicht welches Boot Du hast, aber vergiss auf demMDK alles, was Du bisher über Schleusen gelernt hast. Am Besten Mittelklampe, eine Leine und bei Schleusen ohne Schwimmpoller 2 Mann an die Leine. Einer hält stramm und der Andere setzt, jeweils kurz locker gemacht, zügig und schnell auf den nächsten Poller um.
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#13
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Na, mal schauen ... Wobei ausgerechnet meine Mittelklampen am ungünstigsten plaziert sind. |
#14
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Wir haben mehrere Jahre mit unserem Kajütboot in Saal gelegen, die Schleusen im MDK eigentlich nur mit zwei Personen machbar, Sie sind sehr speziell. Das mittig Schleusen mit laufender Maschine haben wir auch öfter gemacht weil es am sichersten war, kein Schleusenwärter hatte was dagegen.
Nach dem wir seit 2011 an der Küste sind kommen uns die Schleusen hier sehr Rentnerfreundlich vor, brauchen fast keinen Schleusenhacken mehr. Das gilt auch für die Norddeutschen Binnenreviere, Ausnahme vielleicht die alte Schachtschleuse Minden
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Grüße Gaby + Peter |
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#15
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Der Tip stammt vom Schleusenmeister Strullendorf, der 2000, als wir das erste Mal in den MDK eingefahren sind, aus seinem Leitstand heruntergekommen war um uns zu sagen wie's geht. Strullendorf war damals zweitfreundlichste Schleuse in Deutschland (Booteumfrage). Was wollen sie denn machen, wenn Du während des Schleusenvorganges das Boot nicht mehr an der Mauer halten kannst???
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#16
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Für Holland gilt bezüglich Rentnerfreundlichkeit das Gleiche.
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#17
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In der berühmt-berüchtigten Engstelle auf dem Mittelrhein zwischen Oberwesel - Sankt Goar bis Bingen wurden wir von der WasPo per Funk eindringlich vor Treibholz gewarnt. Ein Segler fuhr unter Motor stromauf - ich schätze der machte mit Vollgas gerade mal 1 bis 2 km/h über Grund. Bei dem hohen Aufkommen der Frachtschiffe und Ausflugsdampfer wird man da wirklich zum Verkehrshinderniss und muss sich extrem am Rand der Fahrrinne halten. Zum Thema Übernachtungsmöglichkeiten: Auf dem Main gibt es schon noch einige Sportboothäfen und auch öffentliche Anlegestellen, wo Du eine ruhige Nacht verbringen kannst. Ich empfehle aber dringend, die Clubs und Vereine vorher anzurufen und Dich anzumelden. Auf dem RMD Kanal wird's aber schon schlechter. Ankern darfst Du im Kanal per se schon mal nicht. Schau' einfach mal in die Handbücher und Du wirst sehen, dass es bei Deiner Geschwindigkeit und der zusätzlich zu rechnenden Zeit für die Schleusen sehr lange Tage geben kann, um von einem geeigneten Hafen zum nächsten zu kommen. Auf der Donau kann man ganz prima in einigen Nebenarmen ankern. Aber Vorsicht bei der Ein- und Ausfahrt! Hier lauern oft Sandbarrieren! Du wirst froh sein, wenn Du hier und da mal an einem Ponton festmachen darfst. Oft nur gegen Gebühr. Aber meist sicher. Die Pontons dienen in erster Linie der Berufsschiffahrt (Kreuzfahrer) und / oder den Behörden. Gruss Gerd |
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#18
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Ich habe den Rhein mehrfach zu Berg befahren mit einer Geschwindigkeit von 14,5 km/h durchs Wasser. Mit Geduld gehts gut.
Ich nehme an, Du kommst aus Berlin durch die Kanäle nach Duisburg. Dann empfehle ich Dir folgende Häfen bzw. Etappen, wenn Du nicht malochen willst wie die Binnenschiffer. - Bleib vor der Mündung in den Rhein in der Marina Oberhausen (direkt am Rieseneinkaufszentrum Centro), denn zum Eisenbahnbecken in Ruhrort müsstest Du erstmal zu Tal und dann am nächsten Tag wieder zu Berg. Binnenhafen Marina Duisburg könnte noch gesperrt sein. Du schaffst dann an einem Tag Marina Düsseldorf oder sogar die Marinekameradschaft Neuss. - Am 2. Tag dann entweder Köln Winterhafen oder sogar Oberwinter. Köln liegt zentral gut zu der Restaurantmeile am Alten Markt. Oberwinter ist o.k. Tankstelle in der Marina Köln und Oberwinter. - Am dritten Tag Neuwied Marina (Tankstelle) oder Ehrenbreitstein Marina gegenüber Koblenz. Personenfähre zur Stadt nahebei. - Am vierten Tag durch bis St. Goar Fun-Marina. Telefonieren ob frei ist.Wenn nicht, 2 km vorher in Fellen am Hunt kleine Marina ohne wesentliche Versorgung. Vorsicht bei der Einfahrt, könnte versandet sein. - Dann am 5. Tag durch bis Wiesbaden-Schierstein. Unser Tagesdurchschnitt für diese Strecke war immer 6 bis 6,5 km/h über Grund. Kurz vorher gegenüber der Einfahrt in Budenheim Tankstelle. Direkt nach der Einfahrt in die Lagune (sehr schön!) links der erste Club hat sich als der beste ergeben. Der Wiesbadener Yachtclub gegenüber, sehr hochnäsig!! Grundsätzlich gilt auf dem Rhein: Lass Dich von der Binnenschifffahrt nicht an die Buhnenköpfe drücken. Deutlich Abstand halten und erst, wenn der Dampfer hinter Dir nach links zum Überholen ansetzt, leicht nach rechts ausweichen. Keine Angst, die riskieren keine Havarie, aber fahren oft bis auf 10 m von hinten an Dein Heck ran. Höchste Geschwindigkeiten auf dem Rhein am Engen Thürchen gegenüber Boppard, Innenkurve fahren, an der Loreley und natürlich im Binger Loch. Auf dem Main gibt es viele Marinas, da solltest Du keine Probleme haben. Vor dem MDK im Oberwasser der Schleuse Viereth, nach der Schleuse direkt links abbiegen, liegt man an dem Clubsteg sehr gut. Keine Versorgung. Marina Trunstadt meide ich. Die Liegeplätze in der Rednitzmündung könnten belegt sein. Sehr kurz. Dann richte Dich drauf ein, von Nürnberg bis Berching durchzufahren. Nur im Notfall mit einer Schleuse das Übernachten absprechen. Nicht im Oberwasser, da das Wasser bei Talschleusungen stark abläuft und Gefahr das Aufhängens besteht. In Berching nicht an Platz 1 wg. Unterwassereinbau von Stahlteilen und an Platz 2 besteht die Gefahr des Aufsetzens wenn Binnenschifffahrt vorbeifährt. Angeblich 1,7 m Wassertiefe, von der die Vereinsmitglieder überzeugt sind, in Wirklichkeit aber nur 1,3 m. Weiter hinten im Hafen wirds tiefer. Alles klar? |
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#19
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Ja, danke, alle Klarheiten beseitigt :-) Glücklicherweise muss ich das nicht alles im Kopf haben, sondern kann es je nach Bedarf abrufen. Was meinst du mit "Versorgung"? Bei meiner (Boots)Größe bin ich autark, es reicht, wenn ich alle paar Tage mal irgendwo frisches Brot und vielleicht 'n bißchen Obst und Gemüse kaufen kann, sonst brauche ich nichts. Nicht einmal Gesellschaft. Kaffee, ein Buch und mein PC, dit isset ...
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#20
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Mt Versorgung meine ich den nahen Zugang zu einem Supermarkt.
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